Zeitungen als eBook

Portabilität pur! Zeitungen im eBook-Format Portabilität
Pioniere der eBook-Zeitung
Die belgische Wirtschaftszeitung De Tijd hat es bereits im Jahr 2006 vorgemacht, indem 200 Leser ihre allmorgendlichen Zeitungen als eBook lesen konnten. Der Feldversuch war erfolgreich, und nun drängen immer mehr Zeitungen auf den elektronischen Markt.
Amazon Kindle
User, die ihre Zeitung als eBook lesen wollen, müssen eine spezielle Software installieren, die mit ihrem Gerät kompatibel ist. Ein bekanntes Lesegerät dafür ist Amazon Kindle, um eBooks und ePapers zu lesen. Kindle ist seit 2007 auf dem amerikanischen Markt erhältlich. Mit dem Amazon Kindle kann man neben 230 000 Büchern auch zahlreiche Zeitungen als eBook lesen. Kindle funktioniert nach der Technologie des elektronischen Papiers ohne Hintergrundbeleuchtung und gutem Kontrast auch bei Sonne. Die Abos für Zeitschriften und Zeitungen kann man im Amazon Shop abschließen. Über die Digitale Rechteverwaltung (DRM) sind die gekauften Zeitungen als eBook geschützt.
eBook Reader und andere Hardware finden Sie hier:
Vor- und Nachteile von eBooks
Die Technologie des elektronischen Papiers verbindet die Vorteile des Computers mit denen des Papiers, allerdings natürlich mit gewissen Einschränkungen. Der Bildinhalt sieht aus jedem Blickwinkel immer gleich aus. Die Geräte sind äußerst stromsparend. Die Auflösung liegt momentan bei etwa 160 dpi und ist somit deutlich besser als z. B. bei LED Bildschirmen. Nachteile gegenüber herkömmlichen Zeitungen sind der eher mittelmäßige Kontrast und die wenigen Grauabstufungen.
Auch wenn die Technik immer weiter und schneller voranschreitet, ist sie im Bereich der eBooks immer noch ausbaufähig. Es werden wohl noch einige Jahre vergehen, bis man Zeitungen als eBooks mit Selbstverständlichkeit jeden Morgen zur Hand nimmt.
